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Aufenthaltstitel

Rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit Ihres Einreisevisums müssen Sie bei der lokalen Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Staatsangehörige aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Republik Korea und den USA, die ohne Visum eingereist sind und einen längeren Aufenthalt in Deutschland planen, müssen ebenfalls innerhalb von 90 Tagen nach der Einreise dort eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Diese ist normalerweise ein Jahr lang gültig und muss danach immer wieder verlängert werden.

Wir empfehlen, diesen Antrag so früh wie möglich zu stellen. In der Regel müssen Sie der Ausländerbehörde folgende Dokumente vorlegen:

  • ausgefüllter Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels (bei der Ausländerbehörde oder im Welcome Centre erhältlich)
  • gültiger Pass (gültig für die gesamte Aufenthaltsdauer)
  • biometrisches Passfoto (Passbildvorgaben des Auswärtigen Amtes: www. epass.de)
  • Stipendienzusage, Arbeitsvertrag oder Aufnahmevereinbarung mit der Universität (mit Angabe des monatlichen Stipendiums oder Gehalts zum Nachweis des Lebensunterhalts)
  • Nachweis einer in Deutschland anerkannten Krankenversicherung
  • für Ehepartner / Kinder: Heirats- und Geburtsurkunden in deutscher oder englischer Übersetzung mit Beglaubigung
  • Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamts
  • Gebühr: 110 Euro

Freizügigkeitsbescheinigung für Bürger der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz

Staatsangehörige der EU, des EWR und der Schweiz, die länger als drei Monate in Deutschland bleiben, benötigen eine Freizügigkeitsbescheinigung. Diese wird in manchen Städten direkt vom Einwohnermeldeamt ausgestellt, in anderen Städten von der Ausländerbehörde.

Für die Freizügigkeitsbescheinigung benötigen Sie in der Regel folgende Unterlagen:

  • Ausgefülltes Formular „Aufenthaltsanzeige für Staatsangehörige der EU und der EWR-Staaten“ (in der Ausländerbehörde erhältlich)
  • Pass oder Personalausweis
  • Anmeldebestätigung des Einwohnermeldeamts
  • Nachweis über die Tätigkeit (z.B. Arbeitsvertrag, Stipendienzusage, Bescheinigung des Gastinstituts)
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Für Familienangehörige: Heiratsurkunde, Geburtsurkunde
  • Biometrisches Passfoto (Passbildvorgaben des Auswärtigen Amtes: www.epass.de)

Niederlassungserlaubnis

Die Niederlassungserlaubnis ist eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Die Niederlassungserlaubnis kann in besonderen Fällen Ausländern schon nach der Einreise erteilt werden, wenn die Person hoch qualifiziert ist. Ansonsten kann sie erst nach einem Aufenthalt von fünf Jahren erworben werden. Zuständig ist die Ausländerbehörde. Hoch qualifiziert sind nach dem deutschen Ausländerrecht insbesondere

  • Wissenschaftler, die über eine besonders hohe Qualifikation oder über Kenntnisse in einem Fachgebiet von überdurchschnittlicher Bedeutung verfügen,
  • Lehrpersonen in gehobener Funktion (z.B. Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektoren) und
  • wissenschaftliche Mitarbeiter in herausgehobener Funktion (z.B. eigenverantwortliche Leitung von wissenschaftlichen Projekten oder Arbeitsgruppen).

Die Niederlassungserlaubnis kann mit formlosem Antrag von dem/der Wissenschaftler/in beantragt werden. Beizufügen sind die gleichen Unterlagen wie bei der Aufenthaltserlaubnis. Zusätzlich bedarf es einer Stellungnahme der Universität zur hohen Qualifikation des/der Wissenschaftlers/in sowie einer Kopie des Mietvertrags und eines Nachweises über die aktuelle Miethöhe. Ehepartner bekommen in diesen Fällen eine Aufenthaltserlaubnis, welche eine unbeschränkte Beschäftigung erlaubt. Diese wird ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erteilt, das heißt eine Prüfung, ob andere Personen vorrangig zu beschäftigen sind, findet nicht statt.


Um einen Aufenthaltstitel zu beantragen wenden Sie sich bitte an:

Zentrale Ausländerbehörde der Stadt Köln

Abteilung: Arbeitsmigration

Ottmar-Pohl-Platz 1

51103 Köln-Kalk (Tram 9/Tram 1; 'Kalk Post')

Tel. 0221 221 93381

Benötigen Sie Hilfe oder weitere Unterstützung helfen Ihnen gerne die Mitarbeiter/innen des Welcome Centre!

 

Quelle: EURAXESS